Traumrosen-Orakel
Autor: Kabir Bäter
Erschienen: April 2026
Erhältlich bei Institut für Atemzentrierte Stimmbildung
Preis: 29.80 Euro
Traumrosen sind zarte Gebilde unserer Innenwelt, die einen Duft in
unserm Leben verströmen, der jedem, der uns begegnet, verrät, welche
Rosen in unserem Garten blühen.
Jedes Traumrosengebilde hat eine charakteristische Gestalt und somit
einen Duft, ist aber meist mit anderen Düften so vermischt, dass der
eigentliche Duft eines Gebildes unter den überlagernden Düften
verborgen bleiben kann.
Jede Traumrose öffnet sich in eine Spiegelwelt, in der sich Gewebe
verbinden und vernetzen, sich durchdringen und vereinigen, Neues
bilden, sich hindern oder fördern; und, wie die Blütenblätter einer Rose,
scheinbar untrennbar ineinander in Schichten verbunden sind.
So wie es nun eines Gärtners bedarf, um die verschiedenen Rosensorten
auseinanderzuhalten, so brauchen auch wir eine Art botanisches
Lehrbuch, um unsere inneren Herzensgebilde zu erkennen.
Durch die Arbeit mit den Traumrosenkarten lernt man, sich mit den
Inhalten seines / ihres inneren Gartens auseinanderzusetzen und zu
erforschen, welche Gewächse dort wachsen, welche sich überlagern
oder vermischen, welche sich protagonistisch oder antagonistisch
zueinander verhalten.
Durch die Arbeit mit den sich durchdringenden Welten entwickelt man
mit der Zeit ein sicheres Begreifen der Düfte (der modernen
Wissenschaft folgend Frequenzen), die man verströmt. Wie bei einem
oft und stark benutzten Parfüm fallen einem bei sich selber oft durch
Abstumpfung der „Geruchsnerven“ bestimmte Düfte nicht mehr auf,
die von den uns umgebenden Menschen allerdings sehr klar gerochen
werden. Und so erkennen auch wir andere an „ihrem Duft“.
Wenn unsere inneren Welten aber nicht erforscht werden, dann bleiben
sie ein wilder Dschungel, der scheinbar auch unsere Existenz bedroht,
weil in ihm Ängste, Zweifel, Schuld, Scham und Zorn vermengt mit
Hoffnungen, Sehnsüchten, persönlichen Grenzen der Vorstellungskraft
und den Traumdüften unserer Umgebung vermischt sind.
Wenn der Mensch seine Innenwelt, seinen inneren Garten und die
Pflanzen, die in ihm wachsen nicht mehr kennt, dann wird die Welt zu
einem gefährlichem Ort.